DogDance

......Die mit dem Hund tanzen!

 

Wie kann man Gehorsamsübungen, die absolut notwendig sind, attraktiv für Mensch und Hund gestalten? Ganz einfach… mit Musik.

Zur Geschichte:

  • 1989 stellte Dawn Jecs, eine Hundetrainerin aus Washington, das erste Mal ihre bis dahin einzigartige musikalische Erziehungsmethode für Hunde vor
  • 1990 zeigte Mary Ray, eine bekannte englische Hundetrainerin, auf der größten englischen Hundeausstellung „Crufts“ eine Vorführung mit ihrem Hund in „Heelwork to music“ (Fußarbeit zur Musik).
  • 1991 wurde der erste Verein, der sich mit „Freestyle“ (Bezeichnung für Dogdance in Kananda) beschäftigt, gegründet.
  • 1995 wurde der Club „Canine Freestyle Federation“ in Amerika gegründet.
  • 1996 gab es die ersten Wettkämpfe in Großbritannien. Zu der Zeit erschienen in Deutschland und der Schweiz erste Fachartikel über „Freestyle-Obedience“, wie diese Hundesportart zu der Zeit genannt wurde.
  • Durch die Schweizer Obedience-Richterin Angela Schmid wurde die Art mit dem Hund zu arbeiten, weiter auf dem europäischen Festland bekannt. Sie gründete 1999 in der Schweiz auch den ersten Dogdancing-Verein.

Drei unterschiedliche Bezeichnungen (Freestyle-Obedience, Heelwork to Music und Dogdancing) aber nur eine Hundesportart.

 

Und was ist Dogdancing nun?

Bei dieser Hundsportart steht die partnerschaftliche Zusammenarbeit absolut im Vordergrund. Trainingsmethoden wie Leinenruck, Schieben, Drücken oder Drill lassen sich mit Dogdancing nicht vereinbaren. Der Hund arbeite bei uns „freiwillig“. Trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, wird der Hund geistig und körperlich ausgelastet.

Wichtig ist die harmonische Zusammenarbeit zwischen Hund und Mensch. Nur wenn das Verhältnis der beiden Partner auch im Alltag von Harmonie geprägt ist, ist eine harmonische Vorführung möglich.

 

Jeder Hund und jeder Mensch können diese Hundesportart ausüben und dort erfolgreich sein da es keinerlei Pflichtelemente gibt. Es müssen nur Alter und Gesundheitszustand des Hundes (oder des Menschen) berücksichtigt werden.

 

Dogdancing ist keine Aneinanderreihung der unterschiedlichsten Tricks. Vielmehr präsentieren Mensch und Hund die gemeinsam erarbeiten Elemente, einzeln oder als Gruppe, tänzerisch oder in Form einer Geschichte, dem begeisterten Publikum. Hierbei sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, Hauptsache der Hund ist der Star.

Also … let’s dance!

 

 

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